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Mein Lieblingsschriftsteller.
Wenn ich uber meinen Lieblingsschriftsteller spreche, so hei?t es, da? ich seine Bucher besonders gern habe. Das sind die Werke von Puschkin und Lermontow, Gogol und L. Tolstoj, Turgenew und Tschechow, Fadejew und Scholochow...
Als ich zum erstenmal die Erzahlungen "Hauptmannstochter" und "Dubrowskij" von Puschkin las, machten sie auf mich einen sehr gro?en Eindruck. Immer wieder hole ich mir eines von ihnen und lese es. A.S. Puschkin ist mein Lieblingsschriftsteller.
Alexander Sergejewitsch Puschkin, der gro?te russische Dichter, stammte aus einer verarmten Adelsfamilie. Er wurde am 6. Juni 1799 in Moskau geboren. In seiner Kindheit besuchte Puschkin die Schule nicht, sondern lernte zu Hause. Sein Vater hatte eine gro?e Bibliothek, und der Knabe verbrachte dort seine freie Zeit. Stundenlang sa? er in der Bibliothek und las alles, was ihm unter die Hande kam. Schon mit acht Jahren begann der Knabe Gedichte zu schreiben. Diese Gedichte waren in franzosischer Sprache geschrieben, denn in seiner Familie sprach man mehr franzosisch als russisch. 1811 bis 1817 besuchte Puschkin das Lyzeum in Zarskoje Selo (heute die Stadt Puschkin). Er interessierte sich fur Literatur. Im Lyzeum las er viel. Seine Lieblingsdichter waren romische und franzosische Schriftsteller. Er liebte auch sehr die russischen Dichter: Dershawin, Fonwisin, Karamsin, Krylow. Im Lyzeum hatte Puschkin viele Freunde: Pustschin (spater ein Dekabrist), Delwig, Willi Kuchelbecker. Mit ihnen zusammen las Puschkin viel, mit ihnen gab er eine Zeitung heraus.
Im Lyzeum lernte Puschkin die Werke der zeitgenossischen russischen Dichter kennen und lie? sich von den Ideen der franzosischen Aufklarung beeinflussen. Als Beamter im Au?enministerium beteiligte sich Puschkin rege am gesellschaftlichen Leben des Petersburger Adels. Gleichzeitig hatte er jedoch enge Beziehungen zu den Dekabristen, die den Sturz des Zaren vorbereiteten. Seine rebellische Haltung findet in vielen Gedichten und Poemen ihren Ausdruck. Dafur wurde der junge Poet 1820 nach dem Suden Ru?lands und 1824 auf das Gut Michailowskoje verbannt. In dieser Zeit schrieb er viele seiner besten Dichtungen. Nach der Niederschlagung des Dekabristen Aufstandes gestattete der Zar Puschkin die Ruckuberwachen. 1831 heiratete der Dichter; in den folgenden Jahren mu?te er am Hofdienst den er verabscheute, teilnehmen. Hofische Intrigen provozierten ihn zu einem Duell, in dem er am 8. Februar 1837 todlich verwundet wurde.
Die Bedeutung Puschkins fur die russische Literatur kann mit der Goethe in der deutschen verglichen werden. Er ist der eigentliche Schopfer der russischen Literatursprache, er begrundete den Realismus in der Literatur seines Landes und verhalf ihr zu Weltruhm. Neben zahlreichen meisterhaften Gedichten schrieb Puschkin bedeutende Poeme wie "Ruslan und Ludmila", "Der Gefangene im Kaukasus" und "Der Eherne Reiter". Sein lyrisches Hauptwerk ist der Roman in Versen "Eugen Onegin". in dem ein realistisches Bild des nissischen Lebens in Stadt und Land geschildert wird. Ab 1830 wandte sich Pusclikin auch der Prosa zu. In den funf "Belkins Erzahlungen" werden erstmalig Gestalten aus dem einfachen Volk dargestellt. Die Novellen "Pique Dame", "Dubrowski" und "Die Hauptmannstochter" sind die letzten gro?en Werke des Dichters. Puschkin hat auch dramatische Werke geschaffen, von denen "Boris Godunow" am bekanntesten ist. Dieses Drama wurde, wie viele seiner Dichtungen, spater vertont. Alle genannten Werke wurden ins Deutsche. und in viele andere Sprachen ubersetzt.
Ich habe die Werke von Puschkin gern, weil sie sehr spannend interessant und meisterhaft geschrieben sind Puschkins Werke erinnern uns an gro?e Reichtumer der russischen Seele, an ihre Freiheitsliebe, mutigen Kampf fur Gluck, Frieden und Gerechtigkeit.
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