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Museumsbesuch.
In unserer Stadt gibt es viele Museen: das Heimatmuseum, das Museum "Gerettete Kostbarkeiten", das archaologische Museum "Berestje", das Museum der Verteidiger der Brester Festung.
In diesem Jahr hatte unsere Klasse eine Fuhrung durch das archaologische Museum "Berestje", das auf dem Territorium der Brester Festung liegt. Seit 1968 wurden hier archaologische Ausgrabungen durchgefuhrt. Das Museum wurde 1981 eroffnet. Seine Eroffnung verdankt es der jahrelangen wissenschaftlichen Arbeit wei?russischer Archaologen unter der Leitung von Doktor Lysenko.
Die Ausstellungen im Museum sind der Entstehungsgeschichte , der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der allen Stadt Berestje im XI. und XII. Jahrhundert gewidmet. Zum ersten Mal wurde Berestje in alten Chroniken 1019 erwahnt und gehorte damals Kiewer Ru?.
Im Museum haben die Besucher die Moglichkeit mit eigenen Augen die alten Wohn- und Wirtschaftsgebaude zu sehen. Unser Fuhrer erzahlte uns viel daruber, wie die alten Einwohner der Stadt gelebt haben und welche Handwerke sie betrieben haben. Die Reste verschiedener Werkzeuge, Halbfabrikate, Fertigzeugnisse zeugen davon, da? in der alten Stadt Berestje viele Handwerke entwickelt wurden, z.B. : Metallbearbeitung, Holzbearbeitung, Topferkunst, Schmiedekunst. Weberei, Leder- und Schuhhandwerk u.a.
Die Sammlung von Holzfundsachen ist eine der reichsten und interessantesten im Museum. Das sind Holzloffel, Teller, Kellen, Schi. Rader, Kinderspielzeuge u.a.
Wahrend der Museumsfuhrung erfuhren wir auch davon, da? die Bevolkerung der alten Stadt Ackerbau, Viehzucht, Waldbienenzucht und Fischfang betrieb. Die Berestjer bauten Roggen, Weizen, Hafer, Flachs, Kohl. Ruben, Gurken, Mohren, Zwiebeln an. Sie zuchteten viele Haustiere: Kuhe, Pferde, Schweine, Huhner, Ganse. Da es in den Waldern viele Tiere gab, gingen sie auf die Wildschweinjagd, Hirsch-, Wisent-, Rehjagd.
Zahlreiche Fundsachen zeugen auch von der hohen Entwicklung des Au?enhandels und der Kultur. Schreibdinge aus Eisen und Bronze, eine Schreibtafel (mit Wachs bestrichen), ein Stuck des Kamms mit ausgeschnittenen Buchstaben beweisen die Verbreitung der Schriftsprache in Berestje.
Der Museumsbesuch hat auf mich einen unverge?lichen Eindruck gemacht, weil ich viel Interessantes und Unbekanntes aus der Heimatgeschichte erfahren habe.
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